Angesichts der aktuellen Notwendigkeit von betrieblichem Umwelt- und Klimaschutz sehen sich viele Unternehmen einem zunehmenden Handlungsbedarf im Bereich des Klimamanagements gegenüber. Die direkten Auswirkungen extremer Wetterereignisse wie Sturmfluten, Starkregen und Hitzewellen sind nicht nur allgemeine Herausforderungen für die Wirtschaft, sondern beeinflussen auch spezifisch Unternehmen in erheblichem Maße. Dies zeigt sich etwa durch extreme Hitzebelastungen in Büros oder Produktionsstätten sowie indirekt durch die Beeinträchtigung globaler Lieferketten in den Herkunftsländern.
Es wird zunehmend klar, dass es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist, sich langfristig auf die sich verändernden Umweltbedingungen einzustellen. Die Realisierung von Klimaschutzmaßnahmen und die Berücksichtigung des CO2-Fußabdrucks in unternehmerische Entscheidungen ist daher von wachsender Relevanz. Durch gezielte Schritte können die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels besser bewältigt und ein erheblicher Beitrag zur Verringerung der THG-Emissionen geleistet werden.
KLIMAfit im Hohenlohekreis
In einer Zeit, in der der Klimawandel eine drängende Herausforderung darstellt, wird die Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdruckes zu einer immer wichtigeren Aufgabe für Unternehmen in unserem wirtschaftsstarken Hohenlohekreis.
Von den Folgen des Klimawandels sind nicht nur unsere großen, global vernetzten Unternehmen im Hohenlohekreis betroffen, sondern auch der Mittelstand und die lokal operierenden Wirtschaftsbetriebe.
Mit dem Förderprogramm KLIMAfit des Landes Baden-Württemberg führte das Klima-Zentrum im Jahr 2023 erstmalig sechs Unternehmen und Einrichtungen im Hohenlohekreis zum Erfolg.
Nach dem Motto “Was man nicht misst, kann man nicht verbessern“ wurden in vier Workshops und zahlreichen Betriebsbegehungen nicht nur die Scope 1-3 Treibhausgas-Emissionen erfasst, sondern auch ambitionierte Maßnahmenpakete geschnürt.
Die Erfolge können sich sehen lassen und bieten Ansporn in den vor- und nachgelagerten Lieferketten die Prozesse zu beleuchten.
Dass sich der Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur aus ökologischer Sicht lohnt, sondern auch mehr und mehr zu einer ökonomischen Notwendigkeit wird, hat sich nicht nur mit der Erhöhung des CO2-Preises herumgesprochen. Denn im Zeichen des Klimawandels ist ein kleinerer CO2-Fußabdruck ein immer überzeugenderes Verkaufs- und Reputationsargument sowohl beim Endkunden als auch innerhalb der Lieferketten.
KLIMAfit punktet bei Käufern, bei Kundschaft und bei Kollegen.
KLIMAfit bedeutet – fit machen für die Transformation – fit machen für die Zukunft – fit und resilient für eine lebenswerte Heimat
in Hohenlohe.
Joachim Schröder
Leiter Klima-Zentrum Hohenlohekreis
An der aktuellen Projektrunde beteiligten sich insgesamt sechs Organisationen. Diese leisten damit einen wertvollen Beitrag zum regionalen Umweltschutz: Insgesamt können durch die Maßnahmen 117 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht können durch die Maßnahmen jährliche Einsparungen von etwa 288.000 Euro erzielt werden.
Folgende Organisationen nahmen an der KLIMAfit-Projektrunde teil und wurden als KLIMAfit-Betrieb ausgezeichnet:
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Unter KLIMAfit können Sie weitere Informationen zum Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg nachlesen.
Photos downloaded from Freepik, unsplash, Klima-Zentrum Hohenlohe, Joachim Schröder & CMC Sustainability GmbH